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  • Auf dem Weg zum Jubiläum: Aufbau eines globalen Netzwerks

    Am Fest der Heiligen Petrus und Paulus wurde ein bedeutender Schritt nach vorn beim Aufbau unseres globalen Netzwerks für das Jubiläum durch eine gemeinsame Zoom-Konferenz gemacht. Zum ersten Mal versammelten sich regionale Promotoren (Mönche und Nonnen, die den Prozess leiten) und Koordinatoren (Mönche, Nonnen oder Laien in unterstützenden Rollen), um sich auf ihre gemeinsame Mission abzustimmen: „Den regionalen Beitrag zum Benediktinischen Jubiläum 2029 zu beleben, zu vernetzen und zu unterstützen sowie Klöstern, Kongregationen und benediktinisch inspirierten Gemeinschaften zu helfen, sich frei auf einen dezentralen Prozess der geistlichen Erneuerung einzulassen.“ Abt Jeremias Schröder eröffnete die Sitzung und inspirierte die Gruppe mit einer Vision des Jubiläums als einer Zeit tiefgreifender Erneuerung und Hoffnung. Der Rest der Sitzung diente dem Austausch von Informationen mit den regionalen Promotoren, um sie in die Lage zu versetzen, dieselben Informationen in ihren Regionen weiterzugeben. Eine Website, um die Welt willkommen zu heißen – jubilee.osb.org Wir erklärten den grundlegenden Zweck der Jubiläums-Website, der darin besteht, Menschen zur Teilnahme zu ermutigen. Die Website ist dafür da, dass die Welt unsere Klöster entdecken, Pilgerreisen planen und über das benediktinische Leben lernen kann. Wenn sich die Türen öffnen, bleibt die Rolle unserer Klöster, was sie immer war: Menschen willkommen zu heißen, als wären sie Christus selbst. Markenelemente: Wir informierten über die Jubiläums-Logos und digitalen Elemente mit, die allen benediktinischen Klöstern kostenlos zur Verfügung stehen. Wir würden uns freuen, diese auf Ihren lokalen Websites, in Büchern und auf Souvenirs zu sehen. Zugang zu Markenelementen. Benötigen Sie eine andere Sprache? Die Logos sind bereits in 6 Sprachen verfügbar. Wenn Sie eine andere Sprache benötigen, senden Sie mir bitte eine E-Mail, und wir helfen bei der Erstellung. Aktualisieren Sie Ihre Angaben. Anfang Mai wurde eine E-Mail an alle Klöster (in diesem Stadium nur an männliche) versandt, um ihre Angaben auf der neuen Jubiläums-Website zu überprüfen. Etwa 50 von 400 haben geantwortet. Bitte überprüfen Sie, ob die Angaben über Ihr Kloster auf der Jubiläums-Website korrekt sind, und senden Sie mir eine E-Mail, wenn Sie Hilfe benötigen. Die vierjährige geistliche Reise Wir informierten über die Jubiläumsthemen. Das Jubiläum ist als fortschreitende geistliche Reise konzipiert, die dem Leben des heiligen Benedikt folgt und in Dankbarkeit, Buße, Erneuerung und Hoffnung verwurzelt ist. In den nächsten vier Jahren wird sich unser Fokus durch vier verschiedene Themen bewegen: Erwachen (Norcia) Hören (Rom) Wachsen (Subiaco) Aufblühen (Montecassino). Artikel und Betrachtungen werden regelmäßig auf der Website veröffentlicht, um Gemeinschaften auf diesem Weg zu begleiten. Verbinden Sie sich mit dem weltweiten Netzwerk Wir informierten über unsere Pläne für soziale Medien und Newsletter. Seit Juni 2026 haben unsere Social-Media-Kanäle ein frisches neues Aussehen bekommen. Außerdem werden nun konstant und regelmäßig Beiträge publiziert. Folgen Sie uns: Finden Sie uns unter @osbdotorg auf Instagram, X und Facebook. Markieren Sie uns: Verwenden Sie die Hashtags #placesofhope und #benedictinejubilee in Ihren lokalen Beiträgen, damit wir Ihre Neuigkeiten teilen können Newsletter: Achten Sie auf die Einführung des neuen Jubiläums-Newsletters im Juli. Beteiligen Sie sich Wir bauen ein weltweites Social-Media-Netzwerk auf. Wenn Sie für soziale Medien oder Öffentlichkeitsarbeit in Ihrem Kloster oder Ihrer Kongregation verantwortlich sind oder wenn Sie eine Veranstaltung für die Jubiläums-Website teilen möchten, kontaktieren Sie mich bitte. Ein Artikel ist gerade in OSV erschienen, einer weltweiten katholischen Nachrichtenagentur, welche jene Art von Berichterstattung ist, die zur Förderung des Jubiläums beitragen wird. Adam Simon Projektkoordinator 2029 adam.simon@anselmianum.com P.S.: Dieser Artikel wurde im Gästehaus in Montecassino verfasst. Am 10. Juli wird Kardinal Pizzaballa nach Montecassino kommen, um den Pacis Nuntius-Award zu erhalten, was im März angekündigt wurde. In der nächsten Ausgabe von Nexus werde ich darüber informieren können, welche Fortschritte die organisierten Veranstaltungen und der neue Veranstaltungsbereich auf der Website machen und wo diese veröffentlicht werden. osb.org

  • Neuigkeiten aus der benediktinischen Welt

    Am 11. Juli errichtete der Abt von Le Barroux in der Abtei Bellefontaine ein neues abhängiges Priorat. Bellefontaine von einer Trappistengemeinschaft bewohnt, die das Kloster nun aufgegeben und den Benediktinern zur Verfügung gestellt hat. In einer Botschaft dankte Abtprimas Jeremias Schröder den Trappisten für ihre Großzügigkeit, und unterstrich gleichzeitig das klare Zeugnis der Mönche von Le Barroux, die ihre Anhänglichkeit an die traditionelle Liturgie in eindeutiger Treue und Gehorsam zum Heiligen Stuhl leben. Am 8. Juli wählte das Generalkapitel der englischen Benediktinerkongregation Abt Robert Igo von Ampleforth zum neuen Abtpräses. Er folgt auf Abt em. Christopher Jamieson von Worth, der dieses Amt seit 2018 innehatte. In der ersten Juliwoche besuchte Abtprimas Jeremias zusammen mit den Äbten von Montecassino, Pannonhalma, Einsiedeln, der Äbtissin von Bastia Umbra und Mönchen und Nonnen aus Wien, Berlin und Dumenza mehrere russisch-orthodoxe Klöster in der Region Moskau. Der Besuch steht in der Tradition des ökumenischen Engagements der Benediktiner und ist der Versuch, in schwieriger Zeit einen monastischen Brückenbau zwischen den Kirchen zu bewerkstelligen. Zum 30. Juni wurde die Webseite osbatlas abgeschaltet. Die Seite war die Frucht der Arbeit von P. Stefano Visintin, früher Rektor von Sant’Anselmo und jetzt Abt von Praglia. Über viele Jahre war sie die einzige Internet-Plattform, auf der alle Klöster unseres Ordens auffindbar waren. Diese Rolle hat nun die Jubiläumswebseite jubilee.osb.org/monasteries übernommen, die schon alle Männerkloster enthält und auf der demnächst auch die Frauenklöster eingepflegt werden. Am 29. Juni unterschrieb Abtprimas Jeremias Schröder einen Kooperationsvertrag mit Vertretern des Holocaust Museums in Washington. Die Forscher des Museums beschäftigen sich mit den Hintergründen der Verfolgung und Rettung von Juden im Rom während der deutschen Besetzung der Ewigen Stadt. Sie haben rund 1000 Seiten Unterlagen zu diesen Themen im Archiv von Sant’Anselmo entdeckt. Mit der Vereinbarung wird der Zugang, die Digitalisierung und die Nutzung dieser Materialien geregelt. Am 28. Juni starb Abt Melvin Valvano von Newark. Er war 47 Jahre lang Abt des Klosters und von 1989 bis 2001 auch Abtpräses der Amerikanisch-Cassinesischen Kongregation. Am 25. Juni wurde Sr. Maura Zatonyi zur Pro-Koordinatorin des Monastischen Instituts in Sant’ Anselmo ernannt. Sr. Maura gehört zum Konvent der Abtei Eibingen (Beuroner Kongregation) und ist Expertin für die Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen. 24 June: Das Erdbeben in Venezuela, dem mehrere Tausend Menschen zum Opfer gefallen sind, beschädigte auch die frühere Benediktinerabtei San José in Caracas. Das heutige Kloster in Güigüe (Kongregation von Sankt Ottilien) wurde erschüttert, es gab aber keine Schäden. Beim Einsturz eines anderen ehemaligen Benediktinergebäudes in der Nähe des Flughafens von Caracas kamen 147 kurz zuvor aus den USA deportierte Menschen ums Leben. Am 21. Juni votierte das Generalkapitel der Schweiz-Amerikanischen Kongregation für die probeweise Aufnahme des Priorates Weston (Vermont), das bislang direkt dem Abtprimas unterstand. Am 11. Juni wurden neue Regeln für die Offizialen von Sant’Anselmo in Kraft gesetzt. Der Dienst der Mitbrüder in unserem römschen Haus endet regulär mit Vollendung des 75. Lebensjahres. Am 29. Mai erlangte das St. Mauritius Priorat in Bakonybel (ungarische Kongregation) die Selbständigkeit. Am 1. Juni wurde P. Dr. Izsák Baán Zsolt OSB zum ersten Konventualprior gewählt. Prior Iszák ist auch als Professor in Sant’Anselmo tätig. osb.org

  • Brücke in den Osten

    Anfang Juli 2026 besuchte eine benediktinische Delegation mehrere russisch-orthodoxe Klöster im Großraum Moskau. Das Programm war in Zusammenarbeit mit dem Außenamt des Moskauer Patriarchats organisiert worden. Die Reise stand in der Tradition benediktinischer Beziehungen mit den Ostkirchen, die dem ältesten Mönchsorden der katholischen Kirche von den Päpsten Leo XIII. und Pius XI. als Auftrag mitgegeben worden war. Die Entstehung des benediktinischen Mönchtums vor dem großen Schisma 1054 und die gemeinsame Erfahrung der klösterlichen Lebensweise erleichtern diese Beziehungen. Der hl. Benedikt und die hl. Scholastika, seine Schwester, werden in den Kirchen des Ostens und des Westens verehrt. Neben dem Besuch mehrerer Mönchs- und Nonnenklöster knüpfte die Delegation Kontakte mit höheren Bildungseinrichtungen der Russischen Orthodoxen Kirche, die im allgemeinen von Mönchen geleitet werden. Ein feierlicher Gottesdienst in der katholischen Kathedrale von Moskau rundete den Besuch ab. Die Delegation wurde von Abtprimas Jeremias Schröder angeführt. Teilnehmer waren die Erzäbte Luca Fallica von Montecassino und Cirill Hortobágyi von Pannonhalma, Abt Urban Federer von Einsiedeln, Äbtissin Noemi Scarpa von Sant‘Anna in Bastia Umbra als Vertreterin aller italienischen Benediktinerinnen, sowie Sr. Rafaela Kołodziejak und P. Sebastian Hacker aus Wien, Prof. Sr. Manuela Scheiba aus Alexanderdorf bei Berlin und P. Adalberto Piovano aus Dumenza bei Mailand. Als Zeichen der geistlichen Verbundenheit überbrachten die Benediktiner eine Reliquie des hl. Apostels Andreas und eine Faksimileausgabe des Schreibens Pacis Nuntius von Papst Paul VI. aus dem Jahr 1964, mit welchem der Papst den heiligen Benedikt zum Patron Europas erklärt hatte. Alle Delegationsmitglieder wurden mit einer Ikone beschenkt, welche den Hl. Benedikt von Nursia zusammen mit dem Hl. Sergius von Radonesch darstellt, dessen Leben und Werk große Ähnlichkeit mit dem des hl. Benedikt als Patriarchen des westlichen Mönchtums aufweist. Beide bringen Christus die Klöster dar, die sie gegründet haben und die bis heute bestehen – die Erzabtei Montecassino und die Dreifaltigkeitslavra in Sergiev Posad. Christus hält das Wort des Evangelium auf Latein und Kirchenslawisch in Händen: „auf dass sie eins seien“ (Joh 17, 21). osb.org

  • Einige neue, von AIM unterstützte

    Projekte Einige neue Projekte: Schulungen: https://www.aimintl.org/de/our-projects/category-formation Bauprojekte: https://www.aimintl.org/de/our-projects/category-constructions Entwicklung: https://www.aimintl.org/de/our-projects/category-d%C3%A9veloppement Beschäftigung: https://www.aimintl.org/de/our-projects/category-gagne-pain Treffen: https://www.aimintl.org/de/our-projects/category-meetings-et-assembl%C3%A9es Diese von AIM finanziell unterstützten Projekte werden auf der Website vorgestellt. Sie können die Arbeit von AIM mit Gemeinden unterstützen, indem Sie über den Reiter „Unterstützen Sie uns“ oben rechts auf den Seiten spenden. AIM kann Gemeinden nur dank der Spenden von religiösen Gemeinschaften und Förderern helfen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

  • Liturgiekurse

    Im Juli und September dieses Jahres finden zwei Liturgiekurse statt: 1. Liturgische Inkulturation: Definitionen, Leitprinzipien, Modelle und Kriterien (Dies ist eine Erinnerung an die am 4. Mai veröffentlichte Ankündigung) Online-Kurs – ein Tag Referent: Dom Olivier-Marie SARR, OSB, Abt der Abtei Keur Moussa (Senegal), Professor am Päpstlichen Institut für Liturgie Sant’Anselmo in Rom. Datum und Uhrzeit: 27. Juli 2026, von 8:30 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:30 Uhr (Römische Zeit). Format: Online über Zoom, mit Simultanübersetzung ins Vietnamesische, Englische, Französische, Italienische, Spanische, Deutsche, Polnische und Portugiesische. Die Teilnahme an diesem Studientag ist kostenlos. Der Studientag steht allen offen, sowohl den Mitgliedern unseres Ordens als auch externen Interessierten. Anmeldung per E-Mail: liturgia@ocist.org Bitte geben Sie Ihren NAMEN, Ihre SPRACHE und Ihre E-MAIL-ADRESSE an. Sie erhalten den Link zur Teilnahme rechtzeitig. 2. Einführung in den Zisterziensergesang anhand des neuen „Graduale Cisterciense“ Kursleiter: Prof. Dr. Franz Karl Praßl Anreise: 21. September 2026 (19:00 Uhr: Kursvorstellung) Abreise: 26. September 2026 Dieser Kurs richtet sich an alle, die ihre Kenntnisse des Zisterziensergesangs und des neuen „Graduale Cisterciense“ vertiefen möchten. Eine gewisse Erfahrung im Gesang und im gregorianischen Gesang ist von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Das Programm wechselt zwischen theoretischem Unterricht und praktischen Übungen. Franz Karl Praßl (1954), Doktor der Theologie, ehemaliger Domorganist von Klagenfurt, emeritierter Professor für Gregorianik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, emeritierter Professor am Päpstlichen Musikinstitut (PIMS) in Rom, Mitherausgeber des „Graduale Novum“, Mitarbeiter am neuen „Gotteslob“ (Gesangbuch), Mitarbeiter am neuen „Graduale Cisterciense“, Autor zahlreicher Publikationen. Teilnahmegebühr (inklusive Unterlagen): 170 € Unterkunft mit Vollpension: 300 € Auskünfte und Anmeldung: P. Nikodemus, Tel.: +49-234-77705-14, gastamt@kloster-stiepel.de ocso.org

  • Gedenkmesse im Fernsehen für die Märtyrer von Algerien

    Messe am 8. Mai 2026 in der Kathedrale Notre-Dame de Paris (Frankreich) zum 30. Jahrestag der Ermordung der sieben Trappistenmönche von Thibirine, zelebriert von Kardinal Jean-Paul Vesco, Erzbischof von Algier. Messe am 10. Mai 2026 in der Abtei von Aiguebelle (Frankreich) zum 30. Jahrestag der Ermordung der sieben Trappistenmönche von Thibirine, geleitet von Kardinal Jean-Paul Vesco, Erzbischof von Algier. ocso.org

  • Ein neuer Meilenstein für die AIM

    Die Alliance InterMonastères wächst Im Jahr 2025 hat die AIM ihre kirchlichen Statuten erneuert, indem sie ihre Kooperationen ausweitete und die gemeinsame Struktur der drei großen Orden, die der Regel des heiligen Benedikt folgen, hervorhob. Im Einklang mit diesen Veränderungen schlägt die AIM einen bedeutenden neuen Weg in ihrer Entwicklung ein, indem sie neue zivilrechtliche Statuten, einen neuen Namen und ein neues Corporate Design annimmt, um ihre Identität zu fördern, ihre internationale Dimension zu unterstreichen sowie die Kommunikation zu vereinheitlichen und zu vereinfachen. Ein Name, eine Sprache, eine Botschaft Das Akronym AIM hatte im Laufe seiner Geschichte mehrere Bedeutungen. Die letzte Bezeichnung „Alliance Inter Monastères“ stellte mittlerweile ein Hindernis für die internationale Kommunikation dar und war für die aktuelle Entwicklung des Vereins weniger förderlich. Anstatt gezwungen zu sein, die Präsentationen und Briefköpfe in jede Sprache zu übersetzen – was bei diesem Akronym nicht ohne Schwierigkeiten war –, haben wir nun einen einzigen Namen, ein einziges Logo, eine einzige Identität – für alle Sprachen und alle Länder Der lateinische Name „Associatio Internationalis Monastica“ wird diesen Herausforderungen klar gerecht. Als universelle Sprache der Kirche wird Latein in der gesamten katholischen Welt sofort erkannt. Er unterstreicht die institutionelle Würde der AIM im Einklang mit ihrer Koordinierungsrolle zwischen den großen Ordensfamilien. Das Kürzel AIM bleibt unverändert und steht als starkes, international erkennbares Zeichen für eine geeinte klösterliche Bruderschaft im Dienst der Mission der Kirche in der Welt. Eine Entwicklung, die in der Tradition verwurzelt ist Nachdem das bisherige Logo viele Jahre lang verwendet wurde und mittlerweile die Grenzen seiner Zeit erreicht hatte, beschloss die AIM, eine vollständige Neugestaltung ihres Corporate Designs vorzunehmen. Das Ziel ist klar: Das Image des Vereins soll modernisiert und gleichzeitig die Einheitlichkeit seiner Kommunikationsmittel in allen Sprachen gestärkt werden, zum Wohle der drei Standesgruppen, die er vereint. Diese Veränderung stellt keineswegs einen Bruch dar, sondern ist Teil einer umfassenderen Rückbesinnung auf das Klassische, die in vielen kulturellen und institutionellen Bereichen zu beobachten ist. Die AIM reagiert darauf mit einem visuellen Erscheinungsbild, das zugleich vertraut und universell wirkt und ihre spirituelle Botschaft vermittelt: die Verbindung von „Ora et labora“ auf einen Blick. Ein Logo voller Geschichte Im Mittelpunkt dieser neuen Identität steht die Medaille des Heiligen Benedikt, die in Form eines institutionellen Siegels neu interpretiert wurde. Dieses passt perfekt zu einer internationalen Koordinierungsorganisation und vermittelt auf den ersten Blick die Legitimität und die lange Tradition der AIM. Eine Farbpalette voller Botschaften Die neue Farbpalette basiert auf drei sorgfältig ausgewählten Farben: Grün, eine liturgische Farbe, Symbol für Großzügigkeit, Hoffnung und Leben; Gold, das in der gesamten Ikonografie präsent ist und die AIM von der Welt der allgemeinen NGOs abhebt; Pergament, das Natürlichkeit und Einfachheit vermittelt und Wohlwollen ausstrahlt. Die klassische und gut lesbare Schriftart Cinzel rundet das Gesamtbild ab. Eine Identität im Dienste der Bekanntheit der AIM Diese Entwicklung ist Teil einer strategischen Ausrichtung: Die AIM soll weit über die üblichen Kreise hinaus bekannt gemacht, Laien und Partner sensibilisiert sowie internationale Spender gewonnen und an die Organisation gebunden werden. Die neue Kommunikationsstrategie wird schrittweise auf allen Medien des Vereins umgesetzt.

  • Priorat von Bakonybél

    Dass das Generalkapitel der Ungarischen Benediktinerkongregation auf Beschluss des Konvents der Erzabtei Pannonhalma am 29. Mai 2026 das St. Mauritius Kloster in Bakonybél in den Rang eines Konventualpriorat erhoben hat. Mit dieser Entscheidung wurde das Benediktinerkloster Bakonybél zu einem eigenständigen Mitglied der Ungarischen Benediktinerkongregation. Der Konvent des St. Mauritius Klosters wählte am 1. Juni 2026 P. Dr. Izsák Zsolt Baán OSB zu seinem ersten Konventualprior, der von Abtpräses Cirill T. Hortobágyi OSB in sein Amt eingeführt wurde. Mit der Erhebung des Benediktinerklosters Bakonybél zu einem eigenständigen Konventualpriorat gehören nun fünf selbstständige Klöster zur Ungarischen Benediktinerkongregation: die Erzabtei Pannonhalma, die Abtei St. Gerhard (São Paulo), das Kloster St. Mauritius (Bakonybél), das Benediktinerpriorat St. Anianus (Tihany) und das Benediktinerpriorat St. Maurus (Győr). osb.org

  • 1 500 Jahre Montecassino - Orte der Hoffnung

    Ein Jubiläum für die gesamte benediktinische Familie Im Jahr 2029 wird die Familie der Orden, die nach der Regel des heiligen Benedikt leben, ein Jubiläum von außergewöhnlicher Bedeutung feiern: den 1 500. Jahrestag der Gründung von Montecassino, der Wiege der westlichen monastischen Tradition. Dieses Jubiläum, das auf Initiative der Benediktinischen Konföderation auf der Website jubilee.osb.org begangen wird, lädt jede Gemeinschaft — benediktinische, zisterziensische und trappistische — ein, ihre Treue zum Evangelium und zur klösterlichen Gastfreundschaft zu erneuern. Die Associatio Internationalis Monastica (AIM), die seit 1961 der Gemeinschaft zwischen Klöstern in aller Welt dient, schließt sich diesem Jubiläumsimpuls von ganzem Herzen an. Dieser bedeutsame Moment fällt zusammen mit einer Phase der institutionellen Erneuerung innerhalb der AIM selbst: Überarbeitung ihrer Satzungen, Stärkung ihrer Leitungsstrukturen und Einführung neuer digitaler Werkzeuge im Dienst ihrer Mitglieder. Das Jubiläum von 2029 ist daher nicht nur eine Gedenkfeier: Es ist eine Einladung, gemeinsam ein noch lebendigeres und solidarischeres internationales Klosterbündnis aufzubauen, um gemeinsam ein Stück Himmel auf Erden zu schaffen.

  • Reisen von Pater Bernard Lorent

    Abt Bernard Lorent Tayart hatte Gelegenheit, zwei ehemalige Benediktinerklöster in Belgien und Luxemburg zu besuchen: Die ehemalige Abtei von Gembloux (Belgien) Die im 10. Jahrhundert von Saint-Guibert gegründete Abtei von Gembloux erlangte dank Sigebert, einem gelehrten Mönch des 11. Jahrhunderts, der für seine zahlreichen Reisen bekannt war, rasch große Bedeutung. Es handelte sich um eine angesehene Abtei, in der die Abteiväter den Titel eines Grafen trugen: die Grafen-Äbte von Gembloux. Die Abtei wurde 1796 durch die Französische Revolution aufgelöst. Dort findet man Darstellungen des Heiligen Benedikt, der den Finger auf die Lippen legt und so dazu einlädt, die äußere und innere Stille zu pflegen, um die Gegenwart Gottes und den Frieden zu suchen. Dort befindet sich auch die Reliquie des Heiligen Guibert. Abt Bernard Lorent Tayart spendete in der Abteikirche das Sakrament der Firmung. Prozession in Guirsch (Luxemburg) Am 25. Mai 2026 leitete Abt Bernard Lorent Tayart die Prozession zu Ehren des heiligen Willibrord, des Gründers der berühmten Abtei von Echternach. Die Prozession am Pfingstmontag wurde 1692 als Ersatz für die obligatorische Wallfahrt nach Echternach eingeführt. Seit 1692 findet die Prozession jedes Jahr statt. Jedes Jahr strömen die benachbarten belgischen und luxemburgischen Pfarreien nach Guirsch. https://unite-pastorale-arlon.com/2026/05/26/guirsch-au-rythme-de-saint-willibrord-une-tradition-vivante-depuis-1692/

  • Besuch in Sant’Agata sui Due Golfi

    Abt Bernard Lorent Tayart, Präsident der AIM, stattete der Gemeinschaft der Benediktinerinnen von Sant'Agata sui Due Golfi (Sorrento) anlässlich der Erstkommunion eines kleinen Mädchens, dessen Eltern Freunde und Oblaten des Klosters sind, einen Besuch ab. Abt Bernard kennt die Nonnengemeinschaft seit seinem Studium in Rom. Die Gemeinschaft, die derzeit aus fünf Schwestern besteht, ist eine der ältesten Italiens (Gründung im 9. Jahrhundert). Die Schwestern genießen auf der Halbinsel von Sorrent hohes Ansehen. Ihre Gästeunterkunft wird von den Gästen selbst betrieben und verwaltet. Die Lage ist sehr touristisch.

  • Treffen in Belgien

    Am 22. Mai 2026 war Abt Bernard Lorent Tayart, Präsident der AIM, in der Abtei von Chevetogne, um an der Sitzung der „Encyclopédie bénédictine“ teilzunehmen. Es handelt sich um eine Stiftung, die Fördermittel für die historische Forschung zum Orden des heiligen Benedikt bereitstellt, insbesondere für die Revue bénédictine, die Zeitschrift Mabillon sowie das Bulletin der AIM. Der Abt von Chevetogne, der Prior von Maredsous und Abt Bernard vertreten die Benediktiner neben Forschern der Universitäten von Louvain-la-Neuve (UCL), Leuven (KUL), Lüttich und Gent. Die Abtei von Chevetogne.

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